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Polizei-Prävention

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Gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen führen wir für die verschiedenen Jahrgangsstufen Projekte zu unterschiedlichen Themen durch.

Zum Beispiel:

Radfahrprüfung für Schüler/-innen der 4. Klasse

Eines der am häufigsten genutzten Verkehrsmittel bei Grundschülern sind Fahrräder. Mit diesen bewegen sie sich sowohl auf dem Schulweg als auch im Freizeitverhalten im öffentlichen Straßenverkehr. Kinder im Straßenverkehr gelten als schwächste Verkehrsteilnehmer. Demzufolge spielt die Mobilitätserziehung dieser Altersgruppe eine besonders große Rolle. Ein Teil dieser Mobilitätserziehung ist die schulische Radfahrausbildung, an deren Ende eine Radfahrprüfung absolviert wird. Die praktische Prüfung wird von der örtlichen Polizei unterstützt. Nach bestandener Prüfung wird den Kindern eine Fahrradprüfplakette übergeben.

Die Kinder müssen das Fahrradfahren beherrschen und im Vorfeld der Radfahrprüfung die theoretischen Grundlagen erlernen. Die Beteiligung der Eltern zur Vorbereitung und Durchführung der Prüfung erfolgt in Abstimmung mit der Schule.

 

Busschule für Schüler/-innen der 1. und 2. Klasse

Das Busfahren gehört zu den einfachsten Möglichkeiten für Kinder, morgens sicher zur Schule und nachmittags wieder nach Hause zu kommen. Während der Busfahrt nehmen die Schüler/-innen aktiv am Straßenverkehr teil: auf dem Weg zur Haltestelle, an der Haltestelle, als Fahrgäste im Bus und nach dem Aussteigen am Zielort. Alle Abschnitte einer Busfahrt beinhalten Gefahrenpunkte, die wir den Kindern im Rahmen unserer Präventionsveranstaltungen verdeutlichen und nahegebringen möchten.

Die Busschule wird u. a. in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt, den örtlichen Verkehrsbetrieben, der Unfallkasse Brandenburg sowie der Polizei des Landes Brandenburg durchgeführt.

 

Verhalten gegenüber Fremden

Durch unsere altersspezifische Präventionsarbeit geben wir verhaltensorientierte Hinweise und stärkt die Kinder, unter anderem durch Rollenspiele, sich gegen  Gewalttaten selbst zu schützen.

 

Ziele:

Die Schüler/-innen sollen:

zum Schutz vor Gewaltstraftaten mit der Thematik „richtiges Verhalten gegenüber unbekannten/fremden Personen“ konfrontiert und sensibilisiert werden

befähigt werden, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen

ermutigt und befähigt werden, sich jederzeit jemandem anvertrauen zu können

 

Inhalte:

Erläuterung der Begriffe Bekannte, Unbekannte und Fremde

Erarbeitung von Handlungskompetenzen anhand von Rollenspielen mit den Kindern, um situationsangepasst zu reagieren (auf angenehme/unangenehme Berührungen, auf gute/komische/schlechte Gefühle und Geheimnisse, auf Geschenke von Fremden)

Verhalten an der Haustür und bei Telefonanrufen

Befähigung der Kinder, eigene Grenzen wahrzunehmen, „Nein“ zu sagen und gegebenenfalls Hilfe zu holen

Schutz vor Kriminalität im Internet

Gefahren und Risiken der virtuellen Welt

Die Nutzung von sogenannten "Neuen Medien", wie: PC, Smartphone, Tablet und Internet durch Kinder und Jugendliche nimmt ständig zu und gehört heute zu deren Alltag. Oft sind sich die jungen Nutzer der Gefahren und Risiken der virtuellen Welt nicht bewusst. Dabei können sie nicht nur Opfer, sondern auch Täter von Straftaten werden. Die vermeintliche Anonymität im Internet senkt die Hemmschwelle zur Begehung von Straftaten. Umso wichtiger ist es, diese Medien sachgerecht und umsichtig nutzen zu können. In unseren Präventionsveranstaltungen zeigen wir, wie das funktionieren kann.

 

Gewaltprävention

Präventionsveranstaltungen zum Thema: Gewalt

Konflikte finden in allen Altersstufen und in vielen Situationen des täglichen Lebens statt. Sie sind Teil des Entwicklungsprozesses von Kindern und Jugendlichen. Problematisch wird es erst, wenn keine angemessenen Lösungsansätze gefunden werden und sich kleinere Streitigkeiten zu Gewalttaten entwickeln. Fehlende Konfliktlösungskompetenz, fehlendes Unrechtsbewusstsein und mangelndes Einfühlungsvermögen sind die häufigsten Ursachen von unangemessener Gewaltanwendung. Insbesondere im Kindesalter ist dieses Phänomen besonders ausgeprägt, aber gerade in diesem Alter ist die Möglichkeit einer wirksamen Gewaltprävention am bedeutendsten.

Im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Präventionsverantwortung unterstützen wir Sie mit unseren Gewaltpräventionsangeboten dabei, dem Prozess der Entwicklung von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Zudem empfehlen wir die Einführung und Umsetzung des ganzheitlichen Konzepts „MIT-EIN-ANDER in Kita und Schule“ (MEA), welches die evaluierten Mehrebenenprogramme „EFFEKT - EntwicklungsFörderung in Familien: Eltern- und Kinder-Training“ (Universität Erlangen-Nürnberg) und „Anti-Bullying“ (Prof. Dr. Dan Olweus) verbindet.

 

 

Prävention stammt vom lateinischen Wort „praevenire“ ab, welches „zuvorkommen“ bedeutet. Im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Prävention möchten wir Ihnen mit unseren Tipps dabei helfen, sich mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen vor Kriminalität wirksam zu schützen.

 

Es ist unser Anliegen, Sie auch über Gefahren im Bereich Straßenverkehr aufzuklären und zu sensibilisieren. Bei der Verkehrsunfallprävention liegt der Schwerpunkt auf dem Ziel, Verkehrsunfälle zu verhindern. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Sicherheitsgefühl zu stärken sowie ein partnerschaftliches Verhalten im Straßenverkehr zu fördern.

Zudem geben wir Ihnen bewährte Tipps und wertvolle Hinweise zum technischen Schutz des Eigentums. 

 

Wie vielschichtig die Ursachen für Kriminalität sind, so individuell müssen auch die Maßnahmen dagegen sein. Dementsprechend kooperieren wir eng mit anderen kompetenten Partnern wie spezialisierte Vereine, Jugendeinrichtungen, Schulen, etc.

 

(Quelle: https://polizei.brandenburg.de/seite/aufklaeren-und-vorbeugen/35337)